Samstag, 11. Januar 2014

Let's get the Parties started

Die letzten Tage waren wieder mal recht aufregend.

Mittwoch war ein relativ normaler Schultag für mich, hab versucht alles mögliche zu erledigen und hatte jede Menge Orientation Meetings. War aber auf jeden Fall ganz nett und interessant.
Clarkson Orientation
Uni-Gebäude (Darin finden die ganzen Business Kurse statt)

Dann am Nachmittag sind dann auch alle meine restlichen Mitbewohner gekommen. Ellen und Austin san richtig nett und haben mich dann alle gleich mal mitgenommen zum Walmart, fettes WG-shoppen und dann hat die Ellen für uns gekocht und wir haben alle gemeinsam Dinner gegessen. War richtig nett.

Austin, Ellen und Zach
Am Abend is dann die erste Party am Programm gestanden. War sehr gespannt, weil ja noch gar net alle Exchange da waren, weil ca die Hälfte noch wegen dem Schneesturm festgesteckt is. Die Party war dann in einem der Fraternity  Houses - des is quasi so a Studentenverbindung, wie mas von diversen amerikanischen High-School Filme kennt. (für die Interessierten unter euch hier a bissal mehr Info dazu) Die Fraternities haben jetzt relativ neue, eigene Häuser, wo die halt drinnen wohnen, und unten im Keller war a leerer Party-Raum, nur mit ana Bar, einige Musik-Boxen und Beer-Pong-Tische.
Zum Warm-up habens uns dann aufgefordert, mit ihnen Beer-Pong zu spielen. Des war vllt a Hetz ;) Für diejenigen die Beer-Pong net kennen, oder vllt net im Amerikanischen Stil (Jede Fraternity spielts mit verschiedenen Regeln) man spielt quasi auf an Art Brauhaustisch mit an Tischtennisball. Es spielen immer 2 gegen 2, jeder von denen hat a gschlossene Dose Bier am Eck vom Tisch stehen. Einer fängt dann an und versucht den Ball auf eine der Dosen vom Gegner zu schiessen. Hat ma die getroffen, darf da zweite im Team die Dose Bier aufmachen und trinken, so lang, bis dass einer der Gegner mit dem Ball den Tisch berührt. Dann is da Gegner dran. Ziel dabei ist, dass ein Team beide Dosen so schnell wie möglich ausgetrunken hat. ;) (Mama, des hast jetzt net gelesen, I bin natürlich ganz brav und trink net viel - nur a bissi Anti :D )

Wie gesagt, des war recht spaßig zum Kennenlernen von den anderen. Dann hama noch a anderes Spiel gespielt, des geht so ähnlich, nur dass jedes Team 10 Becher Wasser vor sich stehen hat, in Form eines Dreiecks, und dann versuchen muss, mim Ball in einen der Becher des Gegners zu treffen. Hat ma getroffen, darf ma trinken. Des geht so lang bis alle Wasserbecher getroffen worden sind.

Ja und damit ma gleich alles am ersten Abend kennen lernen hama dann nu "Flip-Cup" gespielt. Da gehts drum dass 5 Leute im Team sind, sich an der Längsseite des Tisches aufstellen, die Gegner genau gegenüber. Dann fängt einer im Team an (der Gegner gegenüber macht auch mit) ma gibt  a bissi was vom Getränk in seinen Becher, stoßt dann an, trinkts aus, und muss dann versuchen, den Becher am Tischrand zu stellen und mit zwei Finger so zu werfen, dass er quasi mit der Öffnung nach unten am Tisch landet. Hat ma des geschafft is der nächste im Team dran. Des Team des als erstes alle Becher ausgetrunken und umgedreht hat, gewinnt. :) Hier hab i nu an lustigen Link gefunden,dass euch a bissi mehr darunter vorstellen könnt :)

Zum nächsten Tag brauch i glaub i net viel sagen, da is ziemlich alles a bissi überflüssig :)

Gestern hab i wieder mal a bissi organisatorisches erledigt. Muss nämlich noch an Sprachkurs machen (also Spanisch oder so) und weils at Clarkson nix anbieten, muss i den Kurs an der SUNY Potsdam (öffentliche Uni in Potsdam) machen. und des alles zu organisieren is kind of complicated.
Nachmittag war i dann mit meinen Mitbewohnern Bücher kaufen, und beim Walmart - das erste Mal Bier kaufen in Amerika - war auch a super Erfahrung, weils da total streng sind. Hier dürfens ja erst ab 21 Bier trinken, und wenn die zB merken, dass du mit anderen einkaufen bist, werden alle, die sich mit dir bei da Kasse anstellen nachn Ausweis gefragt. Und sobald da einer unter 21 is, bekommt keiner mehr Bier. Also is des ganz schön tricky, dass keiner checkt, wer aller zusammen gehört (vor allem weil Ellen und Zach erst 20 sind) :)

Am Abend war dann das erste Mal Clakson Men's  Hockey angesagt. Da hab i mi scho gscheit drauf gefreut. Clarkson University hat nämlich ihr eigenes Hockey-Team und die spielen gegen alle wichtigen Unis in Amerika. In zwei Wochen zB spielens gegen Yale, und in a paar Wochen dann gegen Harvard und Princeton.
Für uns Exchanges war das natürlcih DES große Highlight so a Hockey Spiel zu sehen. I hab ja in Linz scho ab und zu zugeschaut, aber die Australier (die noch nie an Schnee gesehen haben) waren natürlich auch von Hockey recht begeistert. Und wies so sein soll, habt Clarkson 3:2 gewonnen :)

Cheel Arena 
am Aufwärmen
Sogars Militär war da
An die Hupe muss ma sich am Anfang a bissi gewöhnen, die is echt gscheit laut.

Das Team hat sogar a eigene Band, die während jedem Spiel spielt.

Nachn Spiel war House-Party in einem Woodstock Apartment angesagt. Da waren ca 50 Leute, und jede Menge Exchanges, die i alle kennen gelernt hab. Ergo: i kann mi vllt noch an 3 Namen erinnern und an vllt a paar Gesichter, aber dann wars des a scho wieder. War kurzfristig a weng überfordert mit wem i scho geredet hab, und wen i zum ersten mal gesehen hab. Aber to sum up kann i sagen, wir sind ca 30 Exchanges, wir 2 Österreicher, dann sind geschätzt 9 aus Australien (was i voi cool find, weil ma dann mit noch mehr Native Speaker plaudern können), ca 10 Franzosen, und eine aus Schweden, England, Madagaskar und dann wars das auch so ziemlich. War total verwundert, es sind keine Deutschen oder Chinesen/Japaner da. Des is ja voi die Seltenheit! :)

Des wars jetzt a mehr oder weniger für die letzten paar Tage. Aber heute is wieder Party angesagt, also gibts sicher bald wieder neuen Lesestoff :)

Was i nu vergessen hab, nachdem mi so viele immer nachn Wetter fragen. Also es gibt scho Tage da is A****-kalt, vor allem wenns windig is, aber heute zB hats ganzen Tag voi geschüttet, und sicher plus 9 Grad. Und die Sonne lässt si a immer wieder blicken.
Aber wie ma da recht schön sehen kann, zuerst Regen und dann Minusgrade macht a schöne Eisschicht aufn Schnee und da Wiese :)

Dienstag, 7. Januar 2014

Erste Tage an der Uni

Da ich ja net nur zur Gaudi da bin, muss i natürlich auch Vorlesungen besuchen.

Ganz spontan haben wir dann am Sonntag erfahren, dass wir MBA (Master of Business Administration) Studenten schon am Montag mit den Vorlesungen beginnen. Ich war kurz recht überrascht, weil die ganzen Orientierungs-Treffen für uns Neuankömmlinge erst am Dienstag anfangen und die Vorlesungen laut unserem Plan erst Donnerstags beginnen sollten. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich dann doch am Montag pünktlich um 8 in da Früh in da Vorlesung gesessen.

Unigebäude von innen

Erste Unitag - Selfieee :) 

Die erste Vorlesung war für mich "Marketing Methods" (immer MO und MI von 8-9.15). Ich war da eher auf Marketing eingestellt, leider is des mehr a Research Kurs, aber kann ma nix machen.
Da Kurs selbst war recht lustig, wir haben an Inder, der ganz zufällig redet wie da "Raj" in Big Bang Theory und a nu genauso heißt :D

In da Vorlesung selbst sama nur zu viert momentan, anscheinend sollen noch zwei dazu kommen (und da war da Prof scho voi happy, dass ma soooo viele Leute sind heuer!)
Tja und nach a bissi bla bla, war die erste VO auch schon vorbei.

Ich bin dann nu a bissi am Campus herumgelaufen um alles organisatorische zu regeln. Bin nämlich momentan nur in 3 Kurse eingetragen (davon 2 Marketing-Kurse, wo i nur einen brauch) und sollt aber 5 machen. Des war a langes Hin-und-her-rennen bis des alles gepasst hat. Ein Problem hab i jetzt nu noch mit da Sprache. I sollt nämlich an Sprachkurs machen, und an da Clarkson bietens des net an, jetzt gibt's die Möglichkeit dass i an die öffentliche Uni in Potsdam geh, und dort einen mach, wie des die anderen Studenten bisher immer gmacht haben. Des wär ca 20 min zu Fuss und an sich machbar. Leider bin i ja jetzt im Sommersemester, das heißt alle Sprachkurse haben im September angefangen und sind aufbauend auf das letzte Semester! :) Mal gucken, wie i das alles regle.

Beim Herumlaufen an der Uni - eingefrorene Fahrräder ;) 

Heute morgen hatte ich dann meine zweite Vorlesung "Strategic Financial Management" (DI und DO 9.30-10.45), da warn ma ca 10 Leute, also scho a bissi mehr, aber trotzdem nu zu wenig :)
Des war auch ganz gemütlich, aber wird sicher total viel Arbeit, weil ma keinen Frontalunterricht haben, sondern jede Stunde a Problemstellung von einer Firma bekommen (ca 20-60 Seiten) die müss ma dann bis zum nächsten Mal lesen und bearbeiten und quasi erklären, was wir für die Firma empfehlen würden. Einerseits wird des sicher voi interessant, andererseits is halt auch regelmäßig viel Arbeit.

Heute Nachmittag war i dann a bissi in da Wohnung und hab drauf gewartet, dass wer kommt und die Heizung herrichtet. Die hat nämlich letzte Nacht nimma funktioniert und deshalb hab i in da Nacht bei 10 Grad in da Wohnung geschlafen ;)

Der Typ is dann Mittag gekommen und war recht nett und freundlich und hat versucht des alles wieder zu richten. Dann hat er kurz mit mir geplaudert übers Wetter und hat dann so gemeint "Ist es in Toronto auch so kalt, weil bei deinem Akzent nimm i mal an du bist aus Toronto" :D 

Ja und jetzt grad is mei erster Mitbewohner eingetroffen, er heißt Zach (eigentlich Zachary) und is aus Lake Placid. Ganz a netter, der gleich mit mir über Österreich geplaudert hat, weil er is Schispringer und kennt deswegen Österreich recht gut vom Fernsehen. :)
Die anderen zwei Mitbewohner sollten heute noch kommen, je nachdem obs der Schneesturm zulässt oder nicht. Einer davon heißt Austin, von dem weiß i eig. nu gar nix recht. Die andere heißt Ellen, schaut recht fesch aus auf den Fotos, und is mim Zach zusammen.
Alle miteinander sinds gscheit jung, da hab i mi fast a bissi geschreckt wie i gelesen hab, dass die alle Jahrgang 92 und 93 sind :O

Am Abend war dann Pizza angesagt. Wir hatten nämlich ein Treffen zum New Student Mixer, das heißt alle Studenten, die heuer das erste Semester an der Clarkson sind, waren dazu eingeladen und es gab Pizza und Cookies. *jamjam* Dann haben wir a bissi getratscht und Kennenlern-Spiele gespielt, und dann hab i e schon weg müssen - die nächste Vorlesung wartet.

Pizza.....
... und Cookies 

Das war dann "Negotiation Management" (DI 18-20.30). Die erinnert mich a bissi an die Vorlesung vom Hofstadler, weil ma da auch viele Roleplays machen, und er heute auch schon mal von seiner Scheidung erzählt hat. ;)

Und kaum "Back home" durfte ich schon wieder zu einer Vorlesung "Environmental Economics" (DI 20.00), diesmal aber online. War irgendwie weird alleine im Zimmer zu sitzen und dann mit der Professorin via Webcam zu reden. Aber das haben wir anscheinend jetzt jede Woche so. Bin schon gespannt wie das wird. :)

Online Kurs - weird!!!! 

Tja, und fix und fertig vom heutigen Tag und der kalten Nacht, hau ich mich jetzt in die Hapfn, morgen heißts wieder 8.00 Marketing und danach jede Menge Orientation.

Sonntag, 5. Januar 2014

Erste Eindrücke von Potsdam

Gestern und heit hama dann mal a bissi "Sightseeing" gmacht und mal die Gegend erkundet. Gestern warn ma dann nu kurz mit den anderen Exchanges, die bis jetzt da sind, auf an Drink. Da Potsdam ja net so groß is, gibt's a net recht was zum fortgehen. Noch dazu wo jetzt nu keine Studenten da sind, is nu ziemlich tote Hose. Aber dafür haben mi de Getränkepreise gar net gschreckt. A pint Bier um 3 Dollar (2,30 Euro) find i gar net schlimm - da kann i öfter auf a Bier gehen :D

Bar, wo wir was trinken waren
Potsdam bei Nacht
Heute war dann mal ausschlafen angesagt, wobei ich das momentan nu net ganz schaff, a bissi gejetlaged bin i halt scho nu :) Dann haben Christine und i beschlossen, mal die Stadt zu erkunden. Im Endeffekt is des genau a Straße wo a paar Geschäfte und so sind und dann wars des auch quasi schon wieder.

Hier mal a paar Fotos von da Stadt:
Kirche
 
 
 
 
 
 
River in Potsdam, i glaub da hab i keine Probleme mim Hochwasser, der is am Rand sogar scho zugefroren :)
 

A bissi Fotoshooting hat natürlich auch net fehlen dürfen :)

Und da wir ja alle wissen, dass die Amerikaner ab und zu a bissi lustig sind, hier a paar lustige Fotos :)
Erklärung für den Knopf bei jeder Fussgänger-Ampel
24 Stunden Drive-in Bankomat :D
Haare schneiden & Geschichten erzählen - wie wahr! :)
eingeschneiter Hydrant
 
Und falls mir mal langweilig wird, hab ich gratis "Eichkatzerl-Fernsehen" vorm Zimmerfenster:
 
 

Samstag, 4. Januar 2014

50 Stunden Anreise

Nach 50 Stunden Anreise bin ich jetzt endlich in Potsdam angekommen. Die Uni begrüßte uns gleich mit an schönen Clarkson University Eingang – echt nett. Ausn Bus ausgestiegen sima dann schon von Megan, einer Studentin, und ihrer Mum erwartet worden. Die haben uns gleich mal zu unserem „Studentenheim“ gebracht. Das Studentenheim hier is nämlich net so wie wirs von Österreich kennen, sondern ich wohn jetzt mit 3 Amerikanern in einer Wohnung, teil mir mit denen Bad, Küche und Wohnzimmer, und hab dann noch mein eigenes Zimmer. Eigentlich hats immer geheißen es sind jeweils zwei Doppelzimmer, aber in meinem Fall sinds 4 Einzelzimmer! JUHUU! Die Wohnungen sind alle quasi wie in einer Wohnsiedlung gebaut, und da wohnen wir alle.

In der Wohnung angekommen, hats gleich mal der erste Problem gegeben. Die Studenten, die mit mir wohnen, waren nämli nunet da, und haben vom Vorjahr alle Sachen da gelassen, das heißt mein Zimmer is jetzt quasi Abstellkammerl für alle Sachen von denen J Kurz hat Megan mir geholfen mein Bett zumindest abzuräumen, damit ich schlafen kann. Muss dann heute mal abklären was da jetzt genau läuft J

Koffer und Zeug im Zimmer abgestellt sind wir gleich alle gemeinsam zum Walmart gefahren, um die notwendigsten Sachen zu kaufen. Normalerweise ist nämlich kein Bettzeug, Handtücher, usw in den Wohnungen, aber ich hab das Glück ghabt, dass mir eine Studentin aus Wels, die letztes Semester da war, ihre Bettsachen, etc verkauft hat. Und nett wie die alle hier sind, haben sie mir das schon alles in der Wohnung abgestellt.

Im Walmart hab ich dann nur a bissi was zu essen und Shampoo und so gekauft, und alleine dafür hab i fast 1000 stunden braucht, weil des Gschäft sooooo riesig is. Da kannst von Essen, über Kleidung, Schmuck, Tierfutter, Bettsachen, usw so ziemlich alles kaufen. Sogar a eigene Bank und an Friseur gibt’s da drinnen. Und wie nicht anders zu erwarten in Amerika – Öffnungszeiten 24 hours J

Wieder in der Wohnung angekommen wars dann e schon halb 11 Abends und ich natürlcih dementsprechend müde. Wollte noch schnell duschen gehen – nur kaltes Wasser. Und eig meinen Mitbewohnern schreiben, was mit deren Zeugs is – Internet nur mit Passwort und keinen Plan wo ich das finde. Also hab ich heute noch jede Menge zu regeln J

Die Nacht an sich war eig. nur kalt ;) entweder is die Heizung nunet richtig eingestellt oder ich muss mich daran gewöhnen. Zum Thema kalt is auch noch zu sagen, JA, es ist kalt in Potsdam. Länger als vom Walmart bis zum Auto möchte ich ehrlich gesagt nicht draussen bleiben. Vllt unter anderem der Grund warums auch in der Wohnung net so heiß is J Gestern zB hats im Auto von da Megan -11° Fahrenheit angezeigt, umgerechnet sind das -24°Celsius - also KALT :)
 
Heute wars Gott sei Dank scho a bissi wärmer, nur -14°C oder so :) Nach an kurzen Spaziergang im Uni Campus (der riiiiesig is) sima dann wieder mal zum Walmart, und Sim-Karte fürs Handy kaufen gefahren. Außerdem is dann einer meiner Studienkollegen auf die super Idee gekommen, dass ma mit an normal Netzkabel auch an Internet kommt - tatatataaaa - jetzt hab ich Internet, und deshalb poste ich auch gleich mal den neuen Blogeintrag.
 
 
Woodstock Apartments, meine "Siedlung" quasi
 

 
 
Mittlerweile hab ich auch das mit meinen Zimmer schon geregelt, ich durfte einfach ein Zimmer ganz leer räumen, dafür ist ein zweites jetzt bis nach oben voll mit Zeugs von den anderen! :)  Meine Mitbewohner sind wie gesagt alle 3 Amerikaner, ein Mädl die Ellen, und zwei Burschen Zach und Austin, wohnen mit mir gemeinsam. Die kommen aber erst am Dienstag an, also hab ich momentan noch alles für mich alleine :)
Hier gleich mal einige Fotos von meiner Wohnung:
 
Badezimmer
Wohnzimmer
 
Küche
Mein Zimmer
 
Heute Abend werden wir mal Potsdam City erkunden, anscheinend solls ganz klein und gemütlich sein, weil bei den 16.000 Einwohnern, schon die Studenten der zwei Unis miteinberechnet sind, also muss des a ganz liebes kleines Dorf sein :)
 

Freitag, 3. Januar 2014

Los gehts!

Gestern gings ab in mein neues Abenteuer - ein Auslandssemester an der Clarkson University in Potsdam, New York. Nein, ich bin nicht in Deutschland - in Amerika gibt's auch ein Potsdam, das hat ca 16.000 Einwohner, also doppelt so groß wie Freistadt, aber mehr dazu später mal, wenn ich genaueres weiß.




Abflug war um 6.35 Uhr in Wien (ja, sooo bald aufstehen, und das die Nacht nach Silvester) gings auf nach Düsseldorf. Dort mal schnelle 4 Stunden Aufenthalt, des war vielleicht zach - gibt's nämlich ka Wlan! :/ und dann gings auch schon in den riiiiesen Flieger nach New York, JFK. Insgesamt warens fast 8,5 h Flug, die ich erfolgreich mit Fernsehen, Schlafen und Essen verbracht hab. :)

Hier ein kleines Foto vom Flieger  - ja Nina, es ist wie im Film :)


In New York angekommen - mit 6 Stunden Zeitverschiebung - gings dann mit dem Bus ins Zentrum von New York zur Busstation. Rein theoretisch wären wir nämlich, nach 4 Stunden Wartezeit in NY, mit dem Bus noch 12 Stunden nach Potsdam gefahren.

Rein theoretisch?? Genau, wir haben nämlich gleich mal eine unfreiwillige Nacht in einem 160 Euro Hotelzimmer in New York City verbracht. Gleich nachdem wir uns im Busbahnhof nach unseren Bus umgesehen hatten, erfuhren wir auch schon, dass alle Busse in Richtung Norden gecancelled wurden, weil an der Ostküste grad Schneesturm-Warnung war. (erinnerte mich fast ein wenig an Thailand)

Kurz war ich a bissi panisch, dann haben wir uns nach einem Hotel in der Nähe umgesehen und auch gleich eines gefunden, das relativ preiswert für NYC war. Als wir die Zimmerkarte erhalten haben, hab ich gleich mal a typisch blonde Mühlviertler-Aktion grissn. Auf der Zimmerkarte is nämlich 2901 gestanden, und i frag die Rezeptionistin beinhart ob des e im 2. Stock is. Und sie lacht mi voi aus und meint, "No, no, it's on the 29th floor" - dass a Hotel in NYC mehr als 4 Stöcke haben kann, an des hab i natiali wieder mal net dacht :)

Aber weils so schön hoch oben war, gleich mal a Aussichtsfoto:

Nach einer ruhigen Nacht im großen Bett und einem super Frühstück (mit Starbucks-Kaffe), sind wir dann wieder zum Busbahnhof, um nach unserem Bus zu sehen. Am Weg zum Busbhf:


Tja, und jetzt gings dann endlich mit dem Bus nach Syracuse (4,5 h Busfahrt). Jetzt sitz ich hier in Syracuse und warte auf den Anschlussbus, der in ca einer Stunde fährt. Dann sinds nur mehr 3h Fahrt, und dann sind wir endlich bei der Uni angekommen - hoffentlich.

Im Bus hab i eigentlich nix vom Schneesturm gemerkt, nur traumhaftes "Winterwonderland":


Aja, ich schreib ja immer in der Mehrzahl -  bin Gott sei Dank net alleine unterwegs - die Christine, studiert auch in Steyr, aber nicht mit mir, verbringt auch ihr Auslandssemester an der Clarkson.